Modellklassiker der VWL

Programme für die mathematische und grafische Analyse

Martin Skala

Professur für VWL, insb. Internationale Wirtschaft

Wachstum

(langfristige Makroökonomik)

Solow-Modell

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Der Klassiker des exogenen Wachstums. Liefert die Gleichgewichtswerte, zu denen eine Volkswirtschaft konvergiert, nicht nur für die Grundvariante, sondern auch für die Erweiterung um Bevölkerungswachstum und Humankapital. Ferner kann nach Vorgabe eines tatsächlichen Kapitalstocks eine Wachstumsprognose der nächsten Periode ermittelt werden.

AK-Modell

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Alias Harrod-Domar-Modell. Ein zweifach verwendbares Programm, welches das BIP- und das PKE-Wachstum ermittelt. Starten Sie in das endogene Wachstum und/oder führen Sie eine Weltbank-Entwicklungspolitik der alten Schule durch, indem Sie die Finanzierungslücke für ein gewünschtes BIP-Wachstum berechnen.

Wachstum und Konvergenz

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Untersuchen Sie die entscheidende Frage für alle aufholenden Volkswirtschaften: Wie lange dauert der Konvergenzprozess? Zusätzlich können weitere Berechnungen mit exponentiellem Wachstum geübt werden: Periodenzahl, Wachstumsrate und 72er-Regel.

Kollaps

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Wie lange dauert es, bis eine Ressource abgebaut ist? Stellen Sie die Wachstumsrate des Abbaus pro Periode ein und beobachten Sie den zunehmenden Verfall. Zusätzlich kann auch ein gesellschaftlicher Kollaps modelliert werden.

Konjunktur

(kurzfristige Makroökonomik)

Konjunktur-Modell

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Gütermarkt (Keynesianisches Kreuz), Produktionsfunktion und Arbeitsmarkt können simultan analysiert werden. Nachfrageorientiertes Modell, das stabile Ungleichgewichte ermöglicht. Geben Sie die gesamtwirtschaftliche Nachfrage, Produktionsfunktion und Arbeitsangebotsfunktion vor und erhalten Sie die Gleichgewichtswerte der Volkswirtschaft. Zusätzlich werden konjunkturelle Lücke, Arbeitslosigkeit und notwendige Fiskalpolitik, um die Lücke zu schließen, berechnet.

Neu-Keynesianisches Modell

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Besondere Stärke ist die Verbindung von Inflation und Output in einer dynamisierten Phillipskurve. Die Zentralbank betreibt Zinspolitik. Angebotsschock: Analysieren Sie den geldpolitischen Zielkonflikt zwischen Output- und Inflationsstabilisierung (Verlustfunktion). Die beiden notwendigen Leitzinsen für jedes individuelle Ziel werden berechnet. Natürlich können Sie auch einen Nachfrageschock untersuchen (ohne Zielkonflikt) oder zusätzlich Fiskalpolitik betreiben.

Friedman-Phelps-Modell

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Klassischer Dämpfer für überzogene Hoffnungen an die Geldpolitik. Anpassbare Inflationserwartungen und natürliche Arbeitslosigkeit verhindern einen bleibenden Einfluss monetärer „Tricks“ auf die Volkswirtschaft. Sie können fünf Inputs vorgeben und nachvollziehen, wie sich kurzfristige reale Effekte (entlang einer kurzfristigen Phillipskurve) wieder auflösen.

IS-LM-Modell

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Der Klassiker der Makroökonomik der alten Schule: Güter- und Geldmarkt, die über Fiskal- und Geldpolitik gesteuert werden können. Geldpolitik bedeutet dabei Geldmengensteuerung. Fügen Sie einen Schock ein und analysieren Sie, wie die beiden Makropolitiken helfen könnten.

AS/AD-Modell (D-Schock)

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Die AS-Kurve als preisniveau-basierte Phillipskurve. Für einen Nachfrageschock werden P und Y in fünf Zeitpunkten berechnet, um drei Fälle darstellen zu können: 1. „keynesianische starre Preise“, 2. Standard, 3. „rationale Erwartungen“. Ferner können Sie das Hin und Her zwischen Preisänderung und Anpassung der Preiserwartungen interaktiv analysieren.

AS/AD-Modell (S-Schock)

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Die AS-Kurve als preisniveau-basierte Phillipskurve. Für einen Angebotsschock werden P und Y in fünf Zeitpunkten berechnet. Stellt die gegensteuernde Wirtschaftspolitik vor das Problem des Zielkonflikts zwischen Output- und Preisniveaustabilisierung. Das Alternativszenario „veränderlicher Gleichgewichtsoutput“ wird auch vorgestellt.

Außenwirtschaft

Ricardo-Modell

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Der Klassiker der Außenwirtschaftstheorie. Neben den üblichen Ergebnissen wie komparative Kostenvorteile und Transformationskurven können Sie hier durch Veränderung des Weltmarktpreises schnell entdecken, warum Handel potenziell konfliktgeladen ist (obwohl „alle gewinnen“) und welche fünf unterschiedlichen Szenarien zu beachten sind.

Zinsparitäten (CIP, UIP)

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Der Zins als Determinante des Wechselkurses. Geben Sie den Inlands- und Auslandszins sowie den Kassakurs ein und erhalten den Terminkurs und Swapsatz für die gedeckte Zinsparität (CIP) bzw. die erwartete Veränderungsrate des Wechselkurses für die ungedeckte Zinsparität (UIP). Auf- und Abwertungserwartungen werden auch angezeigt.

Kaufkraftparitäten (PPP)

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Das Preisniveau als Determinante des Wechselkurses. Sie erhalten den kaufkraftparitätischen Wechselkurs e (PPP) bei Angabe der Preisniveaus (absolute PPP) bzw. der Inflationsraten (relative PPP). Bei Vorgabe eines tatsächlichen Wechselkurses (ungleich e PPP) berechnet das Programm zudem Auf- und Abwertungserwartungen sowie die Güterarbitrage.

Viner-Modell

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Ist eine Freihandelszone gegenüber einer unilateralen Zollpolitik vorteilhaft? In diesem 3-Länder-Modell können Sie Handelsschaffung und -umlenkung analysieren. Schalten Sie das 3. Land ab, können Sie mit einem Standard-Handelsmodell arbeiten, das einen Wohlfahrtsvergleich „Import- oder Exportzölle vs. Freihandel“ ermöglicht.

Mikroökonomik

Polypol vs. Monopol

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Das Pflichtprogramm im 1. Semester VWL oder BWL: Die beiden Klassiker der Markt- und Preistheorie. Für Ihre Aufgabe werden Preise, Mengen, Wohlfahrtsflächen sowie der Wohlfahrtsverlust gezeigt und berechnet.